Goldrausch

Es riecht so herrlich, wenn man früh morgens aus der Tür tritt. Eine der wenigen guten Eigenschaften des Novembers ist der typische Herbstgeruch nach Feuchtigkeit und Pilzen mit einem Hauch Vorfreude auf den Winter. Wenn die Sonne sich durch die Nebelschwaden bricht und das goldene Laub zum Strahlen bringt, lässt sich der Abschied vom Gartenjahr einigermaßen bewältigen. Vor allem, wenn die Laubernte großzügig ausfällt. Meine größte Sorge dieser Tage ist, wie viel Laub ich morgens retten kann, bevor es von Autos zu Matsch zerfahren oder – noch schlimmer – von lärmenden Laubsaugern zusammengeschlürft und wie Müll entsorgt wird.

 

Spinnerei mit System

 

Ich weiß, Gärtner spinnen. Eine meiner Spinnereien ist, dass ich die Saison nicht zufrieden abschließen kann, so lange meine Beete nicht gemütlich zugedeckt sind. Unter einer leichten Decke aus Herbstlaub, mit einer Schicht Kompost am Platz gehalten, überstehen Boden, Insekten und viele Pflanzen den Winter einfach besser. Doch mit dem perfekten Laub ist das so eine Sache. Längst nicht alles kommt in Frage. Es sollte dünn genug sein, dass es bis zum Frühjahr leicht verrottet. Gleichzeitig soll es vor Frost schützen. Eichenlaub, das ich massenhaft haben könnte, ist viel zu hart und auch zu sauer, um etwas anderes als die Rhododendren, Azaleen und Heidelbeeren zu mulchen. Unter dem harten Laub fühlen sich zudem die Nacktschnecken recht wohl. Die Ahornblätter, die ich vor zwei Jahren aus dem Nachbarhof angenommen habe, verrotten zwar wunderbar. Doch überall, wo ich sie sorgsam verteilt hatte, keimten im Frühjahr kleine Bäumchen. Wer einmal mühsam die Pfahlwurzeln aus allen Gartenecken gegraben hat, weiß, warum ich die Gratisgabe Ahornlaub höchstens auf den Kompost gebe.

 

Verpackungsmaterial auswählen

 

Beim Laub für die Beete bin ich daher wählerisch. Die Blätter meiner Süßkirschen- und Apfelbäumchen harke ich direkt vom Rasen auf das angrenzende Beet und beschwere sie mit ein wenig Kompost. Schon ist alles schön verpackt. Auch die kleine Birke steuert wertvolle Blätter bei. Die Haselnuss-Sträucher sorgen für sich selbst, das Laub bleibt einfach zu ihren Füßen liegen. Leider reicht das bisschen Laub nicht annähernd für den ganzen Garten. An der Straße stehen jedoch schöne Linden mit perfektem, goldenem Laub. Wenn ein leichter Wind die Blätter über Nacht heruntergewedelt hat, klaube ich morgens meine Beute zusammen. Wenn dann alles auf den Beeten verteilt ist, freue ich mich an den letzten Farbtupfern und an meiner eigenen Zufriedenheit über den Goldrausch.

Klar zur Wende?

Umgraben oder nicht umgraben? Gärtner können diese Frage lange und leidenschaftlich diskutieren. Der Boden selbst würde sich dagegen entscheiden.

 

Umgraben ist wichtig, sagen viele gestandene Gärtner. Nur so erhalte man eine gute Bodengare, also einen fruchtbaren, krümeligen, humosen, gut durchlüfteten Boden. Bloß nicht umgraben, kontern seit Jahren vor allem Biogärtner. Das Wenden der Schollen zerstöre den Lebensraum der Bodentiere. Wer hat Recht?

 

Fest steht, dass der Boden ein kompliziertes Gefüge aus mineralischen und organischen Stoffen, feinen Wasseradern und Luftporen ist, in denen Wurzeln und Pilze weite Netze weben. Bakterien und Algen errichten unsichtbare Kolonien. Und zahlreiche Tiere vom Maulwurf bis zum winzigen Fadenwurm gehen ihren Geschäften nach. In einem gesunden Boden tragen alle zu einem stabilen Gleichgewicht zwischen Abbau und Aufbau bei.

 

Der Boden lebt

 

Die Organismen in den oberen drei bis acht Zentimetern verarbeiten fast alles, was ihnen an organischer Substanz vor die Nase kommt. Erst vertilgen größere Tiere wie Regenwürmer die abgestorbenen Pflanzenteile und ziehen sie in die Erde. Mikroorganismen zersetzen, was übrig bleibt. Dabei entstehen neben Kohlendioxid auch Pflanzennährstoffe wie Kalium, Harnstoff, Magnesium oder Phosphat. Der Bodentrupp braucht Luft, Wärme und etwas Feuchtigkeit, um optimal arbeiten zu können. An holzigen Materialien wie Ästen, Stängeln, Stroh oder Rinde beißt sich die Müllbrigade jedoch die Zähne aus. Hier machen sich Bakterien und Pilze ans Werk und zerlegen das Material zu Humus. Das klappt am besten unter der Erde oder einer Mulchschicht aus Laub, Rasenschnitt oder Pflanzenresten. Denn Bakterien und Pilze mögen es eher dunkel, feucht und etwas kühler als ihre Kollegen aus der oberen Etage. Erst der Humus macht die Erde krümelig und nährstoffreich.

 

Wirbelsturm im Beet

 

Beim Umgraben wird der Boden mit jedem Spatenstich gewendet. Das fein abgestimmte Räderwerk der Bodenlebewesen gerät durcheinander. Die Sauerstoff liebenden Organismen aus dem Obergeschoss landen unten und schnappen nach Luft. Die Dunkelheit liebenden Tiefparterre-Bewohner trocknen in der Sonne aus. Es dauert mehrere Wochen, bis sich alle wieder sortiert haben.

 

Mulchen statt Graben

 

Inzwischen hat sich bei den meisten Hobbygärtnern die Erkenntnis durchgesetzt, dass nur schwere, lehmige Böden tatsächlich umgegraben werden sollten. Die dicken Bodenklumpen werden dann durch starken Frost gesprengt. Diese sogenannte Frostgare macht den Boden schön feinkrümelig. Doch die Freude währt nicht lange, denn ein schwerer Boden verklumpt nach wenigen Regengüssen wieder. Gerade schwere Böden brauchen Humus, damit sie leicht zu bearbeiten sind und dem Gemüse ein gutes Zu Hause bieten. Dafür wird Jahr für Jahr gemulcht und möglichst häufig Gründünger (Lupine, Klee, Gelbsenf, Bienenfreund etc.) gepflanzt.

 

Sandige oder mittelschwere Böden brauchen nicht umgegraben zu werden. Es reicht, die Erde mit der Grabegabel zu lockern, ohne sie zu wenden. Dazu einfach die Grabegabel alle 20 Zentimeter einstechen und hin und her bewegen. Wer den Boden im Winter mit Laub, halbverrottetem Kompost, Ernteresten oder abgemähten Gründüngerpflanzen zudeckt, erhält die Nährstoffe und serviert Regenwürmern und Mikroorganismen Feinkost. Im Februar wird die Mulchdecke entfernt und kompostiert, der Boden mit einem Sauzahn oder Grubber durchgelockert und mit reifem Kompost versorgt. Dann kann das Gartenjahr wieder losgehen.

Genießergarten in der TV-Sendung "Leichter Leben"

5 typische Anfängerfehler im Gemüsegarten und wie man sie vermeidet

Selbst mit guter Erde und viel Sonnenschein kann im Gemüsegarten einiges schief gehen. Hier die fünf typischen Anfänger-Fehler und wie man sie vermeidet.

 

Als ich zum ersten Mal beschloss, mein eigenes Gemüse im Garten anzubauen, war ich überwältigt von der Fülle der Möglichkeiten: Tomaten, Gurken, Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Erbsen, Möhren, Pastinaken, Kartoffeln, Salat und Kräuter – ich wollte alles und davon reichlich. Die ersten Ergebnisse waren, nun ja, sagen wir mal ernüchternd. Entweder hatte ich zu viel oder zu wenig. Einige Pflanzen kamen mit ihrem Standort oder dem Boden nicht zurecht, andere wurden von Schädlingen abgefressen. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, wie ich das Beste aus meinem Stück Land heraushole und genieße die reiche Ernte, von der ich damals geträumt habe. Hier sind die fünf typischen Anfänger-Fehler und wie man sie vermeidet.

1. Zu viele verschiedene Sorten Gemüse gepflanzt

 

Wenn Sie mit Ihrem Garten ganz am Anfang stehen, sollten Sie es so einfach wie möglich halten. Ich weiß, wie verlockend es ist, von allem etwas zu pflanzen. Aber die Chance auf eine gute Ernte ist größer, wenn Sie sich auf wenige Sorten konzentrieren und dann jedes Jahr ein paar hinzufügen.

Im ersten Jahr bin ich beim Sameneinkauf weit übers Ziel hinausgeschossen. Ich wollte alles ausprobieren und kaufte viel zu viel. Am Ende fiel es schwer, die Übersicht zu behalten. Ich hatte auch nicht die Zeit, bei jeder Art genau zu verfolgen, wann der beste Zeitpunkt zur Aussaat war, ob sie Sonne oder Schatten bevorzugte, viel oder wenig Wasser brauchte und wie sie mit dem Boden zurechtkam. Inzwischen weiß ich gut, was in meinem Garten wächst und was nicht. Aber wenn ich zurückgehen könnte zu meinem ersten Gartenjahr, dann würde ich mich auf ein paar einfache, leicht wachsende Sorten wie Erbsen, Bohnen und Zucchini beschränken.

2. Zu dicht gepflanzt

 

Ein naher Verwandter von Fehler 1. Wenn Sie versucht haben, zu viele Sorten zu pflanzen, haben Sie wahrscheinlich auch versucht, so viele Samen oder Setzlinge wie möglich in Ihren Garten zu quetschen. Die große Ernte vor Augen, werden die Samen dicht an dicht ausgesät. Nach dem Keimen wird nicht ausgedünnt, weil es einem widerstrebt, gesunde Pflänzchen rauszuziehen. Statt körbeweise Gemüse aus Ihrem Garten zu tragen, haben Sie am Ende nur wenige, schwache Pflänzchen. Außerdem können Sie kaum einen Schritt ins Beet setzen, ohne die Pflanzen zu zerstören, weil Sie bei der Planung vergessen haben, genügend Platz um sie herum zu lassen. Die Moral von der Geschichte: Weniger ist mehr. Wer weniger Pflanzen in größerem Abstand setzt, erntet mehr und gesündere Pflanzen.

3. Alles auf einmal gepflanzt

 

Ein Fehler, der mir am Anfang fast die Freude über die Ernte verdorben hätte: Da sät man die ganze Packung aus, freut sich über die vielen kleinen Pflänzchen und am Ende ist alles zur gleichen Zeit reif und will gegessen werden. Dann kommen einem die vielen Zucchini, der Salat oder Kohlrabi schnell zu den Ohren raus und man verschenkt seine Ernte, weil man sie nicht mehr sehen kann. Besser ist es, immer nur wenige Samen im Abstand von zwei bis drei Wochen auszusäen. Dann reift das Gemüse nacheinander und man hat mehr davon.

4. Die falschen Sorten nebeneinander gepflanzt

 

Wenn Sie das Gefühl haben, Sie hätten alles versucht, aber irgendwie gedeiht es nicht so wie es soll, könnte es daran liegen, dass Sie die falschen Pflanzen nebeneinander gesetzt haben. Einige Pflanzen kommen gut miteinander aus, fördern sich sogar, indem sie nützliche Insekten anziehen, Schädlinge fernhalten oder den Boden bereichern. Wieder andere können einfach nicht miteinander und behindern sich gegenseitig im Wachstum. Bei der sogenannten Mischkultur werden verschiedene Arten gezielt nebeneinander gepflanzt, die harmonieren oder sich fördern. Sie beruht auf jahrzehntelangen Beobachtungen. So fand man beispielweise heraus, dass Zwiebeln direkt neben Möhren gepflanzt, sowohl die Möhrenfruchtfliege als auch die Zwiebelfliege unterdrücken. Wer in den Gemüsebeeten auf gute Nachbarschaft achtet, hat mehr Ernteerfolg ohne den Einsatz chemischer Mittel.

5. Zu viel oder zum falschen Zeitpunkt gegossen

 

Viele Anfänger sorgen sich ständig, ob ihre Pflanzen genug Wasser bekommen und verpassen ihnen täglich eine Dusche im Vorbeigehen, weil sie durstig aussehen. In der Tat brauchen einige Pflanzen mehr Wasser als andere. Aber in der Regel kommen sie mit weniger, dafür gründlichen Wassergaben besser aus. Gründlich heißt, nicht nur den Boden anzufeuchten, sondern so kräftig zu wässern, dass das Wasser bis an die Wurzeln vordringt wie bei einem Landregen. Duschen Sie ihre Pflanzen nicht. Ständig feuchte Blätter macht sie nur anfällig für Pilze. In der Sonne wirken Wassertropfen zudem wie Brenngläser und können die Blätter verbrennen. Gegossen wird direkt am Boden über den Wurzeln.

 

Die beste Tageszeit zu gießen ist morgens. So profitieren die Pflanzen tagsüber von der Wassergabe und es verdunstet nicht alles in der Mittagshitze. Wer wie ich morgens nicht noch früher aufstehen mag, nur um den Garten zu bewässern, kann dies auch am späten Nachmittag oder Abend nachholen. Einziger Nachteil: Das späte Wässern lockt die Schnecken an.

Der wichtigste Tipp zum Schluss: Nicht aufgeben! Manchmal fühlt man sich im Garten als Anfänger überfordert. Einiges will einfach nicht wachsen, so sehr man sich auch müht. Dafür sprießt das Unkraut, so dass man kaum hinterher kommt. Machen Sie eine Pause, schauen Sie sich im Garten um und beobachten, was wo wächst. Fragen Sie um Rat. Und bleiben Sie dran! Jedes Jahr im Garten ist anders. Und manchmal hat man einfach nur Pech. Freuen Sie sich an Ihren Erfolgen und vergessen Sie nicht: Nächstes Jahr haben Sie die Chance, neu zu beginnen.

Auf gute Nachbarschaft - Mischkultur im Gemüsebeet

Wie bei Menschen gibt es auch bei Pflanzen gute und schlechte Nachbarn. Doch mit Hilfe einer Mischkulturtabelle für jede Kultur den passenden Partner zu finden und dann noch die Vorgänger und mögliche Nachfolger (zur Fruchtfolge siehe nächster Artikel) zu berücksichtigen, ist kompliziert.

 

Da echte Feindschaften selten sind, genügt es für den Anfang, sich die wenigen Arten merken, die überhaupt nicht miteinander zurechtkommen wie Erbsen mit Zwiebeln oder Bohnen, Gurken zusammen mit Radieschen, Kohl neben Erdbeeren. Kartoffeln und Kopfsalat vertragen sich nicht mit Sellerie. Da sie von denselben Krankheiten befallen werden, sollten Tomaten nie zu dicht neben Kartoffeln stehen.

Schädlinge fern halten

 

Zum Glück gibt es im Gemüsebeet weitaus mehr gute Nachbarn als schlechte. Wer sie nebeneinander anbaut, braucht keine Pflanzenschutzmittel und erntet aromatisches Gemüse. Knoblauch wirkt beispielsweise als natürliches Antibiotikum und verringert die Gefahr von Grauschimmel bei Erdbeeren oder Pilzerkrankungen bei Tomaten. Neben Zwiebeln werden Möhren weniger von der Möhrenfliege befallen. Umgekehrt tritt bei den Zwiebeln die Zwiebelfliege seltener auf. Dill fördert die Keimung der Möhrensamen. Salat hält Erdflöhe vom Kohl fern. Bohnenkraut schützt Bohnen vor Läusen. Kapuzinerkresse wehrt Blattläuse von Obstbäumen ab. Im Verbund schützen sich rote und grüne Pflücksalate sowie Radieschen vor einem Befall mit Schnecken oder Erdflöhen.

Viele Kräuter locken mit ihren Blüten nicht nur Insekten an, sondern geben Substanzen ab, die förderlich auf Boden und Pflanzen wirken oder Schädlinge fern halten. Kohl, Möhren und Tomaten mögen den Duft von Rosmarin oder Salbei. In der Gesellschaft von Ringelblumen fühlen sich Erbsen, Kartoffeln und Tomaten wohl. Studentenblumen (Tagetes) wehren Wurzelschädlinge bei Kartoffeln, Tomaten und Phlox ab. Zuweilen gibt es aber auch zweifelhafte Ratschläge. Mit der vielbeschworenen Kombination von Tomaten und Basilikum habe ich – außer auf dem Teller – keine gute Erfahrung gemacht. Eigentlich kein Wunder, schließlich brauchen beide zur selben Zeit Nährstoffe. Außerdem nimmt die Tomate dem Basilikum das Licht, er kümmert vor sich hin. Da bleibt wie immer nur der Praxistest im eigenen Garten. Wenn‘s gelingt: toll! Wenn nicht, gibt es nächstes Jahr eine neue Chance, es anders zu machen. Tomaten vertragen sich übrigens ausgezeichnet mit Petersilie.

Das Auge isst mit

 

Einige Partner sorgen sogar für einen besseren Geschmack, wie Kümmel bei Kartoffeln. Kapuzinerkresse soll in direkter Nachbarschaft von Radieschen oder Rettich sogar deren würzig-scharfes Aroma verstärken. Neben all diesen Vorzügen gedeihlicher Nachbarschaft sieht die bunte Mischung von Gemüse, Salat, Kräutern und Sommerblumen einfach zauberhaft aus.

Immer schön der Reihe nach – Fruchtfolge im Gemüsegarten

Hier ein paar Tomaten, dort eine Reihe Kohlrabi, dazwischen ein paar Kräuter und noch eine Hand voll Kohlpflänzchen, die es gerade im Gartenmarkt gab – der Spontananbau mag eine Weile passabel funktionieren. Wer jedoch über Jahre gesunde Pflanzen und reiche Ernten haben möchte, sollte etwas mehr Zeit in die Planung investieren. Jetzt, wo es im  Garten ohnehin nicht viel zu tun gibt, ist die beste Zeit dafür.

 

Wer an derselben Stelle immer wieder die gleichen Gemüsearten pflanzt, laugt durch den einseitigen Entzug von Nährstoffen nicht nur den Boden aus. Krankheiten und Schädlinge, die meist bestimmte Arten bevorzugen, können sich festsetzen. Außerdem hemmen Reste alter Pflanzenwurzeln bei ihrer Zersetzung das Wachstum der nachfolgenden gleichen Pflanzenart.

Ständiger Wechsel

 

Dem beugen Fruchtwechsel und Fruchtfolge vor. Praktisch heißt Fruchtwechsel, jährlich die Anbaufläche zu wechseln und dieselbe Pflanzenart wie Kohl, Kartoffeln oder Möhren erst nach drei oder vier Jahren wieder an dieselbe Stelle zu setzen. Da auch Pflanzen aus einer Familie nicht nacheinander angebaut werden sollen, wird bei der Fruchtfolge zusätzlich jedes Jahr zwischen Kreuzblütlern, Doldenblütlern (Zwiebeln, Möhren, Pastinaken, Petersilie, Dill), Schmetterlingsblütlern (Erbsen, Bohnen), Gänsefußgewächsen (Spinat, Mangold, Rote Bete), Nachtschattengewächsen (Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Auberginen) und Kürbisgewächsen (Kürbis, Gurken, Melonen) gewechselt. Wo im Vorjahr Erbsen standen, sollten also in diesem Jahr keine Bohnen angebaut werden. Klingt kompliziert, ist es aber höchstens beim ersten Mal. Denn ein einmal ausgetüftelter Plan wird in den kommenden Jahren nur verfeinert oder ergänzt. Ansonsten rückt die gesamte Pflanzenkombination einfach jedes Jahr ein Beet weiter.

Wer mit drei Beeten arbeitet, reserviert das erste für die Starkzehrer, also Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf. Dazu gehören Kohlarten, Kartoffeln, Gurken, Kürbisse und Tomaten. Auf das zweite Beet kommen Mittelzehrer wie Salate, Sellerie, Stangenbohnen, Mangold, Porree, Rote Bete oder Spinat. Auf dem dritten Beet wachsen die Schwachzehrer, zu denen Buschbohnen, Erbsen, Möhren, Zwiebeln sowie Kräuter gehören. Nicht verwirren lassen, wenn sich die Zuordnung je nach Quelle ein wenig unterscheidet. Im nächsten Jahr rücken die Schwachzehrer auf das Beet, wo vorher die Mittelzehrer waren. Diese wiederum werden auf dem Beet angebaut, wo zuvor die Starkzehrer standen. Und die Starkzehrer ziehen auf das Beet, wo im Vorjahr die Schwachzehrer standen. Im zeitigen Frühjahr erhält das Beet für die Starkzehrer dazu eine ordentliche Ladung Kompost von rund fünf Kilogramm je Quadratmeter. Gut geeignet sind auch Mist, Brennnesseljauche oder eine Gründüngung mit Phacelia (Bienenfreund), Lupine, Ölrettich oder Senf. Die restlichen Beete kommen noch mit den Nährstoffen des Vorjahres aus.

Meine Erfahrung

 

In meinem Garten arbeite ich mit einer Unterteilung in vier Beete, wobei das vierte sich mit Gründüngung das ganze Jahr erholen darf und so im nächsten Jahr bereit ist für die Starkzehrer. Zudem wachsen bei mir zwischen den Gemüsesorten Ringelblumen und Studentenblumen. Sie vertreiben Bodenschädlinge, locken Insekten an und sehen gut aus. Welches Prinzip am besten funktioniert, muss jeder selbst ausprobieren. Wichtig ist nur, niemals die gleiche Pflanze im folgenden Jahr an denselben Platz zu setzen. Weil ich ein schlechtes Gedächtnis habe, notiere ich in einer Gartenskizze, was in welchem Jahr wo gestanden hat. Welches Gemüse sich miteinander besonders gut verträgt und welche Nachbarn sich nicht leiden können, steht im Artikel über Mischkultur.

Tomaten selber ziehen

Wer im Sommer saftig-süße Tomaten frisch vom Strauch genießen will, für den beginnt die Gartensaison früh. Tomaten brauchen fast vier Monate Wärme und viel Sonne. Sie werden daher ab Ende Februar auf der warmen Fensterbank vorgezogen. Es lohnt sich, dafür in gute Anzuchterde zu investieren.

 

Wenn ich Samen von meinen eigenen Tomaten nehme, trockne ich sie auf einem Zellstoff, schneide es auf die Topfgröße zurecht und lege es so wie es ist in den Topf. Wer Samen von eigenen Tomaten nimmt, muss darauf achten, dass sie sortenecht sind und keine sogenannten F1 Hybriden. Hierbei handelt es sich um Kreuzungen aus mehreren Sorten. Aus den Samen lassen sich zwar auch wieder Jungpflanzen ziehen, sie haben jedoch oft nicht dieselben Eigenschaften wie die Mutterpflanze. So könnte zum Beispiel aus einer gelben F1-Cocktailtomate in der Nachzucht eine rote werden. Wer genau dieselbe F1-Sorte kultivieren möchte, muss jedes Jahr neue Samen kaufen.

Zimt und Wärme

 

Damit Tomatensamen besser keinem, kann man sie vor der Aussaat über Nacht in Wasser quellen lassen. Die Samen dünn mit Erde bedecken. Um zu verhindern, dass Pilze und Bakterien die empfindlichen jungen Pflänzchen angreifen, streue ich ein wenig Zimt über die Erde. Jetzt vorsichtig angießen. Den Topf mit Klarsichtfolie abdecken oder eine Plastiktüte über den Topf stülpen und bei 22 bis 24 Grad Celsius warm halten. Das geht am besten auf einer sonnigen Fensterbank über der Heizung.

In feuchter, aber nicht zu nasser Erde zeigen sich nach etwa zwei Wochen die ersten Pflänzchen. Sobald sich die winzigen Keimblätter entfaltet haben, brauchen die Tomaten mehr Platz. Mit einem Holzstäbchen oder einem Bleistift vorsichtig die Erde lockern, die Keimlinge herausnehmen und einzeln in Töpfe mit Anzuchterde setzen. Die Pflänzchen dabei nicht am Stiel anfassen, sondern an den Blättern, da die Stängelchen sehr schnell brechen.

Durchstarten mit Vollgas

 

Wenn ab Mai kein Spätfrost mehr droht, können die Tomaten ins Beet, Gewächshaus oder auf dem Balkon umziehen. Dabei gibt es noch einen Trick, wie die Pflanzen mehr Wurzeln schlagen und so mehr Nährstoffe aufnehmen können: Vor dem Auspflanzen den Topf mit der Tomatenpflanze auf die Seite legen. Dann biegt sich die Pflanze zum Licht. Die Pflanze mit dem Wurzelballen dann schräg in die Erde setzen und so tief, dass lediglich das erste Paar Blätter herausschaut. Beim Gießen darauf achten, dass nur der Boden um die Pflanze herum gegossen wird. Weder der Stamm noch die Blätter sollten nass werden, damit Pilzkrankheiten sich nicht so schnell einnisten können.

Gärtnergold – Methoden zur Kompostherstellung

Wer seinen Garten biologisch bewirtschaften will, kommt an Kompost nicht vorbei. Dabei ist es ganz einfach, den wertvollen organischen Dünger selbst herzustellen. Ob auf großer Fläche oder für den kleinen Balkongarten: Es gibt für jeden die passende Methode.

 

Kompost kann man nie genug haben. Er macht schwere Böden wie meinen luftdurchlässiger, wertet sandige Böden auf, sorgt für gesunde Pflanzen, bessere Ernten und kostet nichts. Und um gleich mit einem Vorurteil aufzuräumen: Ein richtig angelegter Kompost stinkt nicht, sondern riecht herrlich nach feuchtem Waldboden.

Manche mögen‘s heiß

 

Bei der häufigsten Kompost-Methode landen alle organischen Abfälle aus Küche und Garten auf einem Haufen. Aber nicht wahllos. Erst das richtige Schichten macht einen guten Kompost. Die unterste Lage (ca. 10 bis 30 Zentimeter) besteht aus Ästen, Zweigen, Holzhäcksel und anderem groben Material, welches Wasser und die darin enthaltenen Nährstoffe aufnimmt und zugleich für eine gute Belüftung von unten sorgt. Darüber kommen etwa 30 Zentimeter Garten- und Küchenabfälle, die grüne Lage. Je kleiner das Material, umso leichter haben es die Mikroorganismen bei der Zersetzung. Dabei sollten feuchte und trockene Bestandteile locker vermischt werden. Achtung: Rasenschnitt auf dem Kompost nicht zu hoch auftürmen. Fünf Zentimeter sind optimal. Mehr als zehn Zentimeter sollten es nicht sein, sonst fängt das nasse Zeug an zu stinken. Ich weiß, wovon ich rede, der Nachbar ist da unbelehrbar. Auf das Grünzeug kommt eine etwa fünf Zentimeter dünne Schicht fertiger Kompost oder Gartenerde, die braune Lage. Da darin viele Mikroorganismen enthalten sind, wird unser Komposthaufen sozusagen geimpft. Jetzt wird der Haufen leicht gewässert. Danach wechseln sich Grünzeug und Erde ab bis eine Höhe von etwa 1,50 Metern erreicht ist. Damit sich der Kompost besser erwärmt, kann der Haufen mit einer etwa 20 bis 30 Zentimeter dicken Schicht aus Stroh und Laub abgedeckt werden.

Jetzt geht’s los. Vor allem in den ersten Wochen leisten die Mikroorganismen Schwerstarbeit. Unser Kompost erhitzt sich im Inneren auf bis zu 70 °C. Dieser sogenannte Heißkompost kann im Winter schon mal dampfen. Die Hitze tötet Unkrautsamen, Wurzelunkräuter und sogar hartnäckige Krankheitserreger ab.

Fleißige Gärtner schaufeln ihren frischen Misthaufen häufig um, um die Materialien besser zu mischen und die Rotte zu beschleunigen. Mir ist das zu mühsam. Mein über das Jahr sorgsam aufgeschichteter Gartenabfall bleibt einfach liegen, abgedeckt mit einer Plane. Schließlich brauchen die Bodenlebewesen auch ein wenig Ruhe im Haufen. Ein Komposthaufen sollte im Halbschatten liegen und immer leicht feucht gehalten werden, dann arbeiten sich die Würmer und Mikroorganismen gut voran. Ein feiner Sprühnebel wäre optimal, zur Not tut es bei Trockenheit aber auch eine Dusche aus der Gießkanne.

Kalt geht’s auch

 

In den meisten kleineren Gärten fallen immer nur geringe Mengen an, so dass es meist zu keiner starken Erwärmung kommt. Ein solcher kalter Kompost braucht zwar länger, bis er reif ist. Was die Nährstoffe angeht, ist er jedoch nicht schlechter als der Heißkompost. Lediglich Unkrautsamen, hartnäckige Wurzelunkräuter wie Ackerwinde und von Krankheiten befallene Pflanzenteile sollten dann nicht auf dem Kompost landen, da die sterilisierende Hitze fehlt.

 

Ich arbeite mit drei nebeneinander liegenden Kompost-Haufen von jeweils 1,50 Metern Breite. Auf den ersten schichte ich die Garten- und Küchenabfälle des ganzen Jahres wie oben beschrieben. Abgedeckt mit einer Plane warte ich, bis der Haufen die größte Hitze überstanden hat und langsam beginnt abzukühlen. Im Dezember oder Januar schichte ich alles in ein zweites Silo. Dabei wird das Material gut vermischt, die äußeren Schichten landen innen, die inneren außen. Gröbere, unverrottete Teile kommen wieder auf den ersten, nun freien Haufen. Im Sommer wachsen auf dem halbfertigen Kompost Zucchini, Kürbisse oder Kapuzinerkresse. Ein Jahr später ist der zweite Haufen fertig, wird durchgesiebt und wartet entweder in einem dritten Silo auf seine Bestimmung oder wandert gleich auf die Beete (weshalb bei Platzmangel auch zwei Kompost-Boxen ausreichen). Zusatzmittelchen wie Kalk, Gesteinsmehl oder Kompostbeschleuniger brauche ich nicht. Mein fertiger Kompost kommt im Februar oder März auf jene Beete, auf denen später stark zehrende Pflanzen wie Kartoffeln, Tomaten, Gurken oder Rosenkohl wachsen sollen. Drei bis vier Kilogramm pro Quadratmeter reichen aus. Auch Obstbäume und Staudenbeete freuen sich über die Nährstoffe. Aber dafür reicht mein Kompost meist ohnehin nicht.

Lösungen für faule und ungeduldige Gärtner

 

Für alle, die keine Lust haben, den Kompost mühsam zu wenden oder nicht lange auf fertigen Kompost warten wollen, gibt es drehbare Komposter. Mit einer Kurbel oder motorgetrieben wird die gesamte Tonne gedreht und das Gemisch so belüftet und gewendet. Ganz ohne Wenden kommen Thermokomposter aus – Plastiktonnen mit Deckel zum Einfüllen und einem Schacht unten, um die fertige Erde zu entnehmen. Da die Behälter die Feuchtigkeit im Inneren besser halten, beschleunigt sich die Verrottung und schon nach wenigen Wochen sieht alles nach gutem Kompost aus. Um normale Gartenerde anzureichern, ist das Gemisch gut geeignet. Für den perfekten, reichhaltigen, erdigen Humus muss man jedoch mindestens 40 Wochen warten. Der Nachteil von Dreh- und Thermokompostern: Es lassen sich nur kleinere Mengen Abfall kompostieren.

 

Vergraben statt aufschichten

 

Statt die Küchen- und Gartenabfälle aufzuschichten, kann man sie auch untergraben. Und das funktioniert so: Einen zwei Spaten tiefen Graben ausheben, zur Hälfte mit Küchenabfällen, zerkleinertem Zeitungspapier, Pflanzenresten oder Pferdemist füllen und mit Erde zuschütten. Nach zwei bis drei Monaten ist der unterirdische Misthaufen so weit verrottet, dass das Gemüse direkt darüber gepflanzt werden kann.

 

Wurmkompost

 

Wer gar keinen Platz hat und dennoch besten Humus schätzt, kann es mit Wurmkompost versuchen. In kleinen Behältern, die im Sommer auf dem Balkon, im Winter im warmen Keller oder in der Küche Platz haben, werden vor allem Küchenabfälle wie Obst, Gemüse, Kaffeesatz oder feuchtes Papier von unzähligen Kompostwürmern zersetzt. Die optimale Temperatur liegt um die 20 °C. Nahezu geruchlos entsteht so ein natürlicher Humus mit hochkonzentrierten Nährstoffen. Wer mehr über die Wurmkompostierung und die segensreiche Arbeit der Regenwürmer wissen will, dem sei das sehr lesenswerte Buch von Amy Steward „Der Regenwurm ist immer der Gärtner“ empfohlen.

 

 

Das gehört nicht auf den Kompost

 

  • Gekochte Speisereste, Fleisch- und Fischabfälle
  • Pflanzen und Pflanzenreste mit hartnäckigen Krankheiten
  • Mit Schadstoffen belastete Materialien wie lackiertes Holz oder Papier, Haustierkot, Abfälle vom Straßenrand
  • Mit Vorsicht zu genießen sind: Pflanzenreste mit weniger gefährlichen Krankheiten wie Mehltau, samende Unkräuter, Schalen von Zitrusfrüchten (häufig gespritzt), Schnittblumen aus dem Blumenladen, Holzasche.

„Lazy Gardening“ – entspannt gärtnern

Etwas weniger Perfektion sowie eine geschickte Auswahl und Kombination von Pflanzen erleichtern das Gärtnern. „Lazy Gardening“ ist der Trend zum unangestrengten Gärtnern.

 

Gartenarbeit entspannt und ist ein schöner Ausgleich zum oft hektischen Alltag. Allerdings artet es schnell in Stress aus, wenn man auch noch den letzten Grashalm akkurat geschnitten haben möchte. Ganz ohne Pflege hingegen wird aus dem Garten schnell Urwald. Auch wenn beide Extreme ihre Anhänger haben, liegt für die meisten der richtige Weg in der Mitte: Sie wollen mit vertretbarem Aufwand ein ansehnliches Ergebnis. In seinem Artikel „Blumengärten für intelligente Faule“ schrieb der berühmte Staudengärtner Karl Foerster bereits 1925: „Das Kunstwerk eines Gartens scheint mir erst dann vollkommen, wenn seine Pflegearbeiten und Pflegekosten ganz bestimmte Grenzen einhalten.“ Genau das ist das Prinzip von „Lazy Gardening“, frei übersetzt wohl am ehesten mit „entspannt gärtnern“. Damit ist nicht Faulheit gemeint, sondern eher eine gewisse Lässigkeit. Das ist zunächst eine Frage der Einstellung. Wer bei Löwenzahn im Rasen oder Blattläusen am Gemüse einen Wutanfall bekommt, wird nicht entspannt gärtnern können.

Wichtigstes Prinzip: Gärtnern mit dem Standort

 

Das wichtigste Prinzip nach Einstellung ist: Gärtnern Sie mit dem Standort! Vergessen Sie Rittersporn und Phlox, so schön sie auch sind, wenn Sie einen sandigen Boden haben. Sie werden Ihre ständige Mühe haben und am Ende frustriert sein, während Spornblumen und Königskerzen prächtig gedeihen. Beim entspannten Gärtnern geht es nicht darum, die natürlich vorkommenden trockenen, feuchten oder schweren Böden mit viel Aufwand zu „optimieren“, sondern mit ihnen zu leben. Zu jedem Standort gibt es passende, pflegeleichte Blumen, Sträucher und Gemüse. Es gibt sogar Pflanzen, die steinige und nährstoffarme Böden mögen, etwa Lavendel oder Heidegewächse. Die meisten Obstsorten brauchen jedoch viel Sonnenschein, von Himbeeren und Erdbeeren einmal abgesehen. Lazy-Gärtner bevorzugen mehrjährige, frostharte Gewächse statt einjähriger Pflanzen. Die treiben immer wieder aus und müssen nicht neu gesät oder gepflanzt werden. Bei Sträuchern und Bäumen haben diejenigen die Nase vorne, die keinen regelmäßigen Schnitt brauchen.

Der unentspannte Rasen

 

Wer jetzt glaubt, ein pflegeleichter Garten sei mit großen Rasenflächen schnell erreicht, sitzt gleich zwei populären Irrtümern auf. „Ein wahrer Moloch an Zeit- und Geldverbrauch ist in vielen Fällen die Schaffung und Erhaltung eines schönen Rasens“, schrieb schon Karl Foerster. Vertikutieren, Düngen, regelmäßig (mindestens einmal die Woche!) Mähen und Unkrautentfernen – all das kostet mehr schweißtreibende Stunden als ein standortgerechtes Staudenbeet, bei dem man allenfalls einmal im Frühjahr und einmal im Herbst Hand anlegen muss. Außerdem erliegen die meisten Gärtner früher oder später der Versuchung, die eintönige Rasenfläche durch Farbtupfer zu unterbrechen. Schließlich sind Blumen für viele der Innbegriff eines Gartens. Widerstehen Sie also dem anfänglichen Drang, alles mit Rollrasen auszulegen. Mit intelligenter Planung lässt sich auch ein Blumengarten ganz entspannt angehen. Außerdem gibt es eine Menge teppichbildender Bodendecker, die problemlos auf Wegen und begehbaren Flächen gepflanzt werden können.

 

Dem Unkraut keine Chance

 

Unkraut wächst bevorzugt dort, wo keine geschlossene Pflanzendecke existiert. Wer üppige Blütenstauden oder Sträucher mit einem dichten Teppich von Bodendeckern wie Storchschnabel (Geranium), Stachelnüsschen (Acaena), Immergrün (Vinca) oder Thymian (Thymus) unterpflanzt, gibt dem Unkraut kaum eine Chance. Sind die Beete im Nutzgarten abgeerntet, halten schnell wachsende Pflanzen wie Düngelupinen das Unkraut fern und führen dem Boden Nährstoffe zu. Freie Flächen im Beet und um die Pflanzen herum am besten mit Mulch (z.B. Rindenmulch, Strohhäcksel, Laub, angetrocknetem Grasschnitt) bedecken. Das hält zudem die Feuchtigkeit im Boden und befördert die nützlichen Mikroorganismen.

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Genießergarten Web-Empfehlungen


Die leidenschaftliche Gärtnerin und Literaturliebhaberin Maria Mail-Brandt hat eine unglaublich umfangreiche Linksammlung zu Gartenblogs, Gartenreisen, Gärtnereien und Pflanzenporträts zusammengestellt.

Von Balkongemüse über Senkgarten bis Inselktenhotel finden sich auf dem Gartenportal nachgeharkt.de viele schöne Ideen und Tipps zum nachmachen.

Stimmen von Kurs-Teilnehmern:

 

Alexandra V. aus Heusenstamm

Der Gärtnerkurs war fantastisch! Katharina hat sich viel Zeit für individuelle Fragen genommen, dabei aber nie ihren roten Faden verloren, wir haben sehr viel gelernt, und das alles in einer traumhaften Umgebung. Dies wird sicher nicht der letzte Kurs gewesen sein, den ich gebucht habe. Vielen Dank noch einmal für die schönen und lehrreichen Stunden und den tollen Sommerflieder!

Laura S. aus Frankfurt/M.

Lehrreich und kurzweilig - danke für den schönen Workshop!

Lena M. aus Eschborn

Von der erfahrenen Gärtnerin haben wir jede Menge Tipps bekommen. Sie hat sich auch viel Zeit für individuelle Fragen genommen.

Martin R. aus Bad Soden

Hier gab es kein Gärtner-Latein. Als Neuling habe ich viel gelernt, was ich in meinem eigenen Garten anwenden kann. Ich freue mich schon auf meine blühenden Beete und das eigene Gemüse.